Isolierfarben

Isolieren und Absperren bedeutet, Flecken und durchschlagende Stoffe dauerhaft am Durchschlagen zu hindern. Nur durch einen hochwertigen Isolieranstrich werden sämtliche Materialien vor den Flecken geschützt. Isolierfarbe verhindert durch ihre spezielle Zusammensetzung das Durchschlagen von Verschmutzungen und kann nach Durchtrocknung problemlos mit herkömmlichen Farben überarbeitet werden. Auch als deckender Grundanstrich kann die Isolierfarbe eingesetzt werden. Isolier-Absperrfarben online kaufen bei Malerando.

9 Artikel

pro Seite

9 Artikel

pro Seite

Bei der Renovierung von Innenräumen und Fassaden treten häufig Verschmutzungen auf, die bei einfachem Überstreichen nicht abgedeckt werden. Diese Verschmutzungen werden immer wieder durch­­schlagen und führen meist zu unschönen Verfär­bungen und Flecken.Mittlerweile gibt es leistungsstarke wässrige Absperrfarben, aber sie kommen bei extremen Verschmutzungen noch nicht an das Leistungsspektrum lösemittelhaltiger Produkte heran. Besonders wenn es um rasche Renovierungen geht und Räume schnell wieder bezogen werden müssen, bieten lösemittelhaltige Farben große Vorteile.

An stark verschmutzten Flächen sind mit wässrigen Absperrfarben zumeist mehrere Anstriche notwendig. Nicht selten ist im Vorfeld ein hoher Reinigungsaufwand erforderlich, um die gewünschte Absperrwirkung zu erzielen. In solchen Fällen können lösemittelbasierende Produkte häufig bereits mit einem Anstrich zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Daher stammt auch der Begriff „Schnellrenovierfarbe“, der für diese Anstrichmittel häufig verwendet wird. Nachteil dieser Farben ist der typische Lösemittelgeruch, der während der Verarbeitung und Trocknung entsteht. Häufig wird dieser Sinneseindruck mit gesundheitlicher Gefährdung und möglicher Umweltbelastung assoziiert. Für die Herstellung dieser Farben werden seit längerer Zeit mildere, aromatenfreie Lösemittel verwendet.

Der Trend zu lösemittelfreien und geruchfreundlichen Anstrichmitteln erschwert aber die Akzeptanz. Nach vollständiger Durchtrocknung der Beschichtung geht in der Regel keine Geruchsbelästigung von dem Anstrich aus. Voraussetzung dafür ist jedoch eine ausreichende und intensive Lüftung der Räume während der Verarbeitung und Trocknungszei. Trotzdem sollte in sensiblen Räumen wie Kinderzimmern oder Bereichen, in denen Lebensmittel gelagert oder hergestellt werden, auf den Einsatz lösemittelbasierender Absperrfarben soweit wie möglich verzichtet werden.

Inzwischen wurden moderne, emissionsarme und lösungsmittelfreie Vertreter der Gattung Isolierfarben entwickelt, die auch im anspruchsvollen Profibereich akzeptiert werden. Sie sind ein willkommener Beitrag zum gesunden Raumklima in sensiblen Bereichen.
Die neuen Qualitäten halten den strengen Kriterien des Handwerks stand und verbinden hohe, zuverlässige Isolierwirkung mit sehr angenehmen Verarbeitungseigenschaften.


 

 

Vorbereitung zum Streichen der Decken und Wandflächen mit Farben von Malerando.

  • Farbverbrauch berechnen

Je nach Farbe ist der Verbrauch unterschiedlich. Auf den Farbeimern wird in der Regel der Farbverbrauch in ml/m² angegeben. Um den Anstrich für jedes Zimmer besser planen zu können, messen Sie vor dem Farbkauf die zu streichende Fläche und überschlagen den etwaigen Bedarf an Farbe. Berücksichtigen Sie auch einen zweiten Anstrich und diverse Ausbesserungsarbeiten.

  • Abkleben

Bevor es mit dem Streichen los geht, sollten Sie unbedingt den Boden, Steckdosen, Fenster, Türen und Möbel im Raum mit einer Folie abdecken bzw. Abkleben mit Klebeband, denn so bleiben sie vor Farbklecksen und Spritzern verschont. Kleben Sie außerdem die Ränder der zu streichenden Fläche mit Malerklebenad ab. Das erleichtert Ihnen das Streichen, denn auf diese Weise müssen Sie weniger aufpassen, dass Sie benachbarte Wand- oder Deckenflächen nicht ungewollt mit Farbe beschmieren. Außerdem haben Sie nach dem Abziehen saubere und gerade Kanten.

  • Untergrund vorbehandeln

Die zu streichenden Wände und Decken müssen trocken, sauber und tragfähig sein. Feine Risse sollten vor Beginn der Arbeiten sorgfältig aufgekratzt, ausgebürstet und verfüllt werden.

  • Tapeten

Viele Tapeten lassen sich ohne Vorbehandlung überstreichen, doch bei einigen Struktur-, Foto- oder beschädigten Tapeten kann es sein, dass die neue Farbe nicht gleichmäßig haftet, daher sollten diese Tapeten vor dem Streichen entfernt werden. Hierzu können Sie versuchen, die Tapete abzuziehen. Wenn das nicht möglich ist, dann perforieren Sie die Tapete mit einer Stachelwalze, bringen Tapetenlöser oder heißes Spühlmittelwasser mit einem Quast auf, lassen alles ca. 15 Minuten einwirken und schaben die Tapete mit einem Spachtel am. Alternativ kann man sich in vielen Baumärkten auch spezielle Wasserdampf-Geräte fürs Entfernen von Tapeten ausleihen.

  • Putze

Wenn Sie verputzte Flächen streichen möchten, dann tragen Sie zunächst Putzgrund, auch Tiefengrund, als Grundierung auf. Putz ist ein stark und ungleichmäßig saugender Untergrund. Wird er direkt mit einer Innendispersionsfarbe gestrichen, wird ein Teil des Bindemittels aufgesaugt und reduziert damit die Festigkeit des Anstriches.

  • Leimfarben

Leimfarben sind Anstriche, die aus Leim als Bindemittel und Wasser als Lösungsmittel bestehen. Sie sind besonders umwelt- und gesundheitsfreundlich und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Sie können jedoch nur mit Leimfarben überstrichen werden. Soll es eine andere Farbe sein, dann lassen sie sich mit reichlich warmem Wasser von der Wand waschen.

  • Wasser- und Rostflecken

Sind an Wand oder Decke Wasserflecken zu sehen, sollten sie zunächst mit einer Isolierfarbe vorgestrichen werden. Ist die trocken, kann die endgültige Farbe aufgetragen werden.

  • Schimmel

Wer Schimmel überstreichen möchte, der muss zunächst die befallene Stelle behandeln und den Schimmel entfernen. Dafür eignen sich spezielle Anti-Schimmel-Mittel. Sorgen Sie für ausreichend Frischluft, indem Sie zweimal am Tag für mindestens 15 Minuten stoßlüften. Nur die Fenster zu kippen reicht bei modernen, absolut dichten Fenstern nicht aus.

  • System

Wenn Sie sowohl Wänden als auch der Decke einen neuen Anstrich verleihen möchten, dann sollten Sie immer mit der Decke beginnen. Auf diese Weise landen keine Farbflecken auf den frisch getünchten Wänden und machen die Arbeit der vergangenen Stunden zunichte.

 


 

Decke und Wände streichen – leicht gemacht - Tipps von Malerando


Die eigenen vier Wände sollen renoviert werden. Wand streichen ist für viele Menschen kein Problem, aber das Decke streichen stellt für viele Menschen eine große Herausforderung dar. Viele trauen es sich erst gar nicht zu. Doch mit den richtigen Tipps braucht man keine Angst davor zu haben. Denn befolgt man diese Tipps genau, wird die Decke streifenfrei. Und jeder Blick auf die neue Decke ist eine wahre Freude. Und weiß man, dass man es selbst gestrichen hat ist die Freude über das Ergebnis umso größer. Doch für ein perfektes Ergebnis ist natürlich auch ein wenig Vorarbeit nötig. So sollte das richtige Equipment vorhanden sein. Hier sollte nicht gespart werden, sondern auf Qualität geachtet werden. Dies macht sich später beim Arbeiten bzw. beim „Decke streichen“ bemerkbar. Daher sollten sowohl Roller als auch Pinsel besser Markenprodukte sein. Außerdem sollten der Roller und die Pinsel für die ausgewählte Farbe geeignet und empfohlen sein. Denn nicht alle Farben lassen sich mit jedem Farbroller unproblematisch streichen. Ist ein Abkleben erforderlich um einen sauberen Übergang zwischen Wand und Decke zu erhalten, sollte dies vor Beginn der Arbeiten abgeschlossen sein.

Bei der Farbauswahl sollte ebenfalls auf Qualität geachtet werden. Denn kauft man hier billig, kann es durchaus nötig sein, die Decke mehrfach zu streichen. Dafür benötigt man nicht nur mehr Zeit, sondern auch mehr Material. Was wiederum bedeutet, dass weitere Kosten zu den bisherigen hinzukommen. Schnell ist dann der Spareffekt verflogen und es wird noch um einiges teurer.
Soll die Decke farbig gestrichen werden, ist es empfehlenswerter bereits fertig gemischte Farbe zu verwenden oder sich den gewünschten Farbton mischen. Denn reicht die sie nicht aus, ist es schwer selbst den gleichen Farbton zu erhalten.Die Stiftung Warentest hat kürzlich in einem breit angelegten Test die beliebtesten und bekanntesten Wandfarben getestet und festgestellt, dass bei Wandfarben sich am Ende tatsächlich die Qualität auszahlt.

Möchte man nun seine Decke streichen,  wird neben der Farbe ein Roller, am besten eignet sich hierfür eine Lammfellrolle, ein Pinsel und ein Abrollgitter benötigt. Auch eine Leiter sollte nicht fehlen.

    Am besten lässt sich die Decke bei Tageslicht streichen. Denn so können durch eine zusätzliche Lichtquelle entstehende Schatten vermieden werden.

    Um ein gleichmäßiges Trocknen der Farbe zu gewährleisten sollten die Fenster im betroffenen Raum geschlossen gehalten werden. So wird Zugluft vermieden, die das Trocknungsverhalten der Farbe beeinflussen kann.

 


 

Verarbeitung von Isolier-Absperrfarben

 

  •  Vor dem „Decke streichen“ sollten die Ecken bearbeitet werden. Sind diese Arbeiten abgeschlossen können Sie endlich Ihre Decke streichen. Doch jetzt kommt die große Herausforderung. Denn wie funktioniert das Streichen der Decke ohne Streifen.

 

  •  Mit der richtigen Technik ist es auch für Laien möglich, die Decke ohne Streifen neu zu gestalten. So sollte die Farbe erst in Längsrichtung und später in der Querrichtung gestrichen werden. Dabei sollten die Arbeiten so durchgeführt werden, dass die gestrichenen Bahnen überlappen. So soll erreicht werden, dass überall an der Decke die Farbe gleichmäßig verteilt ist. Hierbei ist es wichtig, dass der Maler darauf achtet die Rolle nicht richtig auszurollen, sondern regelmäßig für neue Farbe auf der Rolle sorgt.

 

  •  Ist die Farbe gleichmäßig auf der Decke verteilt und auch schon im noch feuchten Zustand der Farbe zu erkennen, dass die Farbe überall vorhanden ist, ist dies gut. Nun muss der Farbe ein wenig Zeit zum Trocknen gegeben werden. Und auch hier gilt wieder, dass auf unnötiges Lüften verzichtet werden soll. Insbesondere wenn der Temperaturunterschied zwischen innen und außen sehr groß ist.

 

  •  Sind nach dem Trocken der Farbe Stellen erkennbar, die nicht ganz gedeckt haben oder sind gar Streifen zu erkennen sind Nacharbeiten nötig. Diese sollten mit dementsprechender Sorgfalt durchgeführt werden. Vor allem sollte vor einem zweiten Anstrich geprüft werden, ob die Farbe für das geplante Vorhaben reicht. Sollte ersichtlich sein, dass die Farbe nicht reicht sollte die neue Farbe vor dem erneuten Anstrich besorgt werden. So kann die Trocknungsphase effektiv genutzt werden. Gegebenenfalls können dabei im Baumarkt auch noch Fragen zur Auswahl der Farben beantwortet werden. Diese Antworten können für die nächsten Decken hilfreich sein.

 

  •  Je nachdem auf welchem Untergrund die Farben aufgetragen werden sollen, ist es durchaus empfehlenswert diese vor Beginn der Arbeiten zu grundieren. Besonders wenn die Farben direkt auf die Decke, also ohne Tapete verarbeitet werden sollen ist die Deckungskraft durch diese Vorarbeit höher. Doch auch hierbei gilt nicht einfach quer streichen, sondern nach System. Ebenso wie beim Auftragen der eigentlichen Farbe später.

 

  •  Sollen Feuchträume gestrichen werden, gibt es hierfür besondere Farben, die Schimmelbildung u.ä. vermeiden sollen. Diese Farben können jedoch auch ohne große Vorkenntnisse verarbeitet werden, sofern die Anweisungen befolgt werden.

 

  • Das Decke streichen ohne Streifen ist auch für Do it yourself mit den richtigen Tipps kein Problem. Nur sollte sich gerade beim ersten Mal ausreichend Zeit dafür genommen werden und nicht einfach kreuz und quer gestrichen werden