Kalkfarbe Außen

Kalkfarben und weitere riesige Auswahl an Keimfarben, Sikkens, Herbol, Caparol, Südwest, Relius, Osmo, AGO, Flamant, Pure&Original, Sigma,Erfurt, Brandt Chemie, Histholith, Classidur, Lucide, Methylan, Henkel, Zero, Storch, Ardex ,Delta, Le Corbusier in unserem Shop bei Malerando online Versandkostenfrei kaufen.

Kalkfarbe besteht ursprünglich ausschließlich aus gelöschtem Kalk (Sumpfkalk) und Wasser und war vor der Einführung der Kunstharz-Dispersionsfarben die bedeutendste Wandfarbe. Der Kalk fungiert dabei als Bindemittel und als Pigment. Kalkfarbe ist hoch diffusionsoffen, wischbeständig und durch seine feuchtigkeitsregulierende Wirkung für Feuchträumen geeignet. Kalkfarbe ist alkalisch und wirkt deshalb auf natürliche Weise desinfizierend. Beim Abtönen muss darauf geachtet werden, dass kalkechte Pigmente verwendet werden und der Pigmentanteil 5 % nicht übersteigt. Kräftige Farbtöne lassen sich deshalb mit reinen Kalkfarben nicht realisieren.Diese beinhalten neben Kalk weitere mineralische Pigmente und Bindemittel.Kalkfarben online kaufen bei Malerando

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Die beste Farbe gegen Schimmel ist Kalkfarbe: Sie töten den Schimmel ab, da sie alkalisch ist. Zusätzlich ist die Kalkfarbe diffusionsoffen, das bedeutet, dass Kalkfarbe dazu beiträgt, die Wand auszutrocknen. Kalkfarbe ist ein natürlicher Schutz gegen Schimmelpilze. Sie ist preisgünstig, feuchtigkeitsbeständig und wirkt desinfizierend und fungizid. Da Kalkfarbe und auch Kalkputz stark alkalisch sind, hat Schimmelpilz keine Chance. Die Wirkung der Kalkfarbe gegen Schimmel ist vor allem für die Menschen interessant, die gegen chemische Fungizide allergisch sind oder deren Gebrauch ablehnen. Besonders geeignet ist ein Anstrich mit Kalkfarbe an Wänden, an denen viel Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk abtransportiert werden muss. Das liegt daran, dass ein Kalkanstrich hochporös und gasdurchlässig, trotzdem aber auch wischbeständig ist. So kann die Raumfeuchtigkeit gut reguliert werden

 


 

Eigenschaften, Verwendung und Tipps von Malerando


Ein Kalkanstrich ist kapillar und hochporös und damit sehr feuchte- und gasdurchlässig. Er ist neben Silikatfarbe besonders geeignet, um feuchtes Mauerwerk austrocknen zu lassen. Durch seine Alkalität (pH > 12) ist er ideal zur Anwendung in feuchten oder von häufiger Kondensation betroffenen Bereichen, wie Küchen, Bäder, Keller, Treppenhäuser und Lagerräumen, da er resistent gegen Schimmel und Fäulnis ist. Schimmel kann sich auf einer reinen Kalkfarbe nur bilden, wenn sich Staubpartikel auf der Oberfläche abgesetzt haben oder eine andere Verunreinigung mit organischen Stoffen vorliegt.Luftkalk ist sehr elastisch. Eine reine Kalkfarbe wird nicht vom Untergrund abplatzen. Eine minimale Saugfähigkeit des Untergrund ist jedoch Bedingung, damit die entstehenden Kalkkristalle sich in den Poren verankern können.

Der Untergrund hier auch eine gewisse Rauigkeit aufweisen.Der Auftrag erfolgt traditionell sehr dünn (Kalkmilch), so dass reine Kalkfarben extrem ergiebig sind. Beim Abbinden bilden sich sehr feine Kristalle aus, die das einfallende Licht gut und im gesamten sichtbaren Spektrum reflektieren (ähnlich Schnee).Der Nachteil, dass die gleichmäßige Wirkung des Anstrichs auch vom Untergrund und anderen Rahmenbedingungen wie der Trocknung abhängt, kann auch ein Vorteil sein. Denn die dadurch hervorgerufenen Texturen wie zarte Marmorierungen oder schwache „Wischeffekte“ verleihen Kalkfarben (besonders auch pigmentierten) Tiefenwirkung und Patina. Wirkt die Farbe nach den ersten Aufträgen noch zu unregelmäßig, kann man den Effekt einfach durch jeden weiteren Anstrich abmildern, bis das gewünschte Maß erreicht ist.

 


 

 

 Verarbeitung von Kalkfarben

Durch ausreichende Grundierung, durch Vornässen des Untergrundes oder durch Verdünnung der ersten Farbaufträge soll erreicht werden, dass der Malgrund beim Auftrag der letzten Farbschichten über wenigstens 2, besser aber 10 Minuten, oberflächlich feucht glänzend erscheint, bevor die Feuchtigkeit vom Untergrund aufgenommen wird.[8] Traditionell wurde bei schwierigen Untergründen zum Ausgleich zunächst eine dünne Schweißputzschicht aufgetragen, auf welche die Kalkfarbe dann frisch-in-frisch (ital. in fresco) gestrichen wurde.

Kalkfarbe wird traditionell dünn wie Milch und in mehreren Aufträgen verstrichen. Die erforderliche Verdünnung hängt primär von der Saugfähigkeit bzw. dem beim Vornässen erreichten Wassergehalt des Untergrunds ab. Abgesehen vom erwünschten Feuchtigkeitseintrag lässt sich eine reine Kalkfarbe auch nur in entsprechend großer Verdünnung streifenfrei verteilen. Je mehr dünne Schichten man aufträgt, desto gleichmäßiger, deckender und haltbarer wird der Farbauftrag.

Zum Auftrag der Farbe werden spezielle Flächenstreicher und Deckenbürsten mit Naturbesatz verwendet, die üblichen Malerpinseln bzw. einem Maurerquast ähneln, jedoch dichter und mit feineren Borsten bzw. Fasern besetzt sind, um die flüssige Farbe halten zu können. Hilfsweise können dichte, hochwertige Malerquaste verwendet werden.

Reine Kalkfarbe ohne Füllstoffe ist in feuchtem Zustand durchscheinend. Erst nach der Trocknung kann beurteilt werden, ob der Auftrag deckend war. Da es zum Abbinden der Farbe jedoch erforderlich ist, die Fläche eine gewisse Zeitlang feucht zu halten, sollte zur Beurteilung der Deckkraft die Farbe in einem Bereich trocknen gelassen werden, bei der es auf die Abriebfestigkeit nicht ankommt. So zum Beispiel in den oberen Wandbereichen.

Auch für Do it yourself mit den richtigen Tipps kein Problem. Nur sollte sich gerade beim ersten Mal ausreichend Zeit dafür genommen werden und nicht einfach kreuz und quer gestrichen werden